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ANSTATT EINES EDITORIALS
Liebe Leser*innen

Wir widmen den prominentesten Platz dieses Newsletters der Rettung queerer Bars in Frankfurt am Main.

Das Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt bezeichnet diese Bars in einem Aufruf als LSBTIAQ*-Schutzräume. Sie seien bekannt für ihre kulturellen Angebote wie Ausstellungen, Live-Musik und lyrischen Abende sowie für den offenen Austausch, Begegnung und Vernetzung. "Wir sollten die Zeit nach der Covid-19-Pandemie bedenken. Wohin wollen wir uns als Queers mal zurückziehen können, wenn es die Bars nicht mehr gibt? Wir brauchen diese Orte, die uns in unserem Emanzipationsprozess unterstützt haben", sagt Saskia Moldenhauer vom Bündnis.

Details zu dessen Aktion und Spendenmöglichkeiten finden Sie unter den folgenden Links:

Förderverein Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt e.V.

Link Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt

Link zum Spendentopf für den Club La Gata

Link zum Spendentopf für das Switchboard

Falls weitere Spendentöpfe für die queere Community und ihre Orte hinzukommen, publiziert das Bündnis Akzeptanz und Vielfalt sie auf seiner Webseite.

*lesbisch, schwul, bi-, trans-, inter-, asexuell, queer

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Die Stadtteilgruppe 1* der Frankfurter GRÜNEN veranstaltet gemeinsam mit der AG Queer des Kreisverbands eine Diskussionsveranstaltung zur Entwicklung der queeren Szene in der Stadt. Sie findet als Webkonferenz statt, am Mittwoch, dem 3. Februar 2021 um 19 Uhr. Details dazu gibt es auf E-Mail-Anfrage (gruene.baggie@gmail.com) oder bald auf unserer Website www.grueneffmobr1.de.

*Innen-/Altstadt, Gallus inkl. Europaviertel, Gutleut- und Bahnhofsviertel
FOTO DES MONATS
Ein grüner Neujahrsgruß

Unser Foto des Monats ist diesmal eigentlich ein Video des Monats. Die Stadtteilgruppe der GRÜNEN hat den Jahreswechsel mit ihren Wünschen und Zielen für die kommende Wahlperiode eingeläutet, der kleine Film ist noch zu sehen. Schließlich kann man sich ja auch später in der ersten Januarhälfte noch ein ein glückliches 2021 wünschen. Aufregend genug wird das Jahr allemal. Zu sehen ist das Video hier.
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Weitere Fotos
AUS DEM ORTSBEIRAT
Buslinien 30 und 36 im Bereich Kurt-Schumacher-Straße, Börneplatz beschleunigen

Der Ortsbeirat im Ortsbezirk 1* fordert nach beschlossenem Antrag der GRÜNEN-Fraktion den Frankfurter Magistrat auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Busse im Bereich Kurt-Schumacher-Straße, Börneplatz sowohl bei Annäherung an den Beginn, als auch in der Gegenrichtung dem Ende der mittig gelegenen Busspur unverzüglich "grün" erhalten.

Begründung:

Die Busse werden in diesem Bereich immer wieder durch die Lichtsignalanlage aufgehalten. Durch eine intelligente Steuerung der Anlage kann eine Beschleunigung dieser Busse erreicht und deren Attraktivität gesteigert werden.

'zuständig für Innen- und Altstadt, Gallus inkl. Europaviertel, Gutleut- und Bahnhofsviertel

Weiteres zu unserer Arbeit im Ortsbeirat
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MEINUNGEN & POSITIONEN
Das Wahlprogramm der GRÜNEN

Am 14. März 2021 finden in Frankfurt am Main Wahlen statt: Neben der Stadtverordnetenversammlung werden auch die Ortsbeiräte sowie die Kommunale Ausländer*innenvertretung für die kommenden fünf Jahre neu gewählt. Diese Gremien bestimmen die kommunale Politik und damit unmittelbar die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in unserer Stadt. Die Forderungen und Ansätze der GRÜNEN sind dem neuen Wahlprogramm der Partei zu entnehmen.

Link zum Wahlprogramm "Frankfurt neu denken"
MEINUNGEN & POSITIONEN
Unsere Kandidat*innen stellen sich vor

In dieser und den folgenden Ausgaben unseres Newsletters lernen Sie zur Kommunalwahl am 14. März 2021 Kandidat*innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Ortsbeirat 1 und die Stadtverordnetenversammlung im Römer kennen. Diesmal: Petra Thomsen, Alex Mitsch und Manuel Denkwitz.

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Petra Thomsen
Platz 1 der Liste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Ortsbeirat.

Kontakt: fraktion@gruene-bahnhofsviertel.de
Was möchtest Du im Ortsbeirat in den kommenden Jahren erreichen?
Gemeinsam mit der grünen Fraktion möchte ich Impulse setzen und Initiativen auf allen stadtpolitischen Ebenen starten, die natürlich ureigene grüne Themen wie Klimaschutz und Mobilitätswende betreffen, aber auch im sozialen Bereich, bei der Integration und der Kultur. Mir ist es vor allem wichtig, ausgegrenzten Menschen eine Stimme zu geben. Außerdem möchte ich die Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen im Ortsbeirat 1 verbessern. Schließlich sitzen wir alle im gleichen Boot, wenn es um die Verwirklichung des Bestmöglichen für unsere Stadtteile geht. Überhaupt bin ich ein vernetzt denkender Mensch. Das bedeutet auch, dass ich mich für eine enge Zusammenarbeit unserer grünen Fraktion im Ortsbeirat mit den Kolleg*innen aus anderen Ortsbeiräten und der grünen Römerfraktion einsetzen würde. Das Kunststück wird sein, sich ob der Vielfalt der Anliegen nicht zu verzetteln, sondern fokussiert die jeweiligen Themen abzuarbeiten.

Welche Deiner Stärken und Erfahrungen sind für Deine lokalpolitische Arbeit besonders relevant.
Ich komme beruflich aus dem Vertrieb webbasierter Dienstleistungen. Um erfolgreich zu sein – gerade bei der Neukundenakquise – braucht es Beharrlichkeit in der Zielverfolgung, die Fähigkeit, Menschen für das eigene Produkt zu begeistern und ausgeprägtes Servicedenken, um die Kundenbeziehung nachhaltig zu gestalten. Das lässt sich hervorragend auf die politische Arbeit übertragen. Ein anderer Faktor, der für die politische Arbeit aus meiner Sicht unerlässlich ist, ist die Empathiefähigkeit. Es ist sehr wichtig in der politischen Arbeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, um zu verstehen, was sie wirklich bewegt. Ich habe die letzten Jahre im sozialen Bereich in unterschiedlichen Funktionen sowohl ehrenamtlich als nun auch hauptamtlich gearbeitet und dabei entsprechende Expertise gewonnen.

Unsere Stadtteile sind verschieden. Welcher Ort darin repräsentiert den Bezirk in seiner Gesamtheit am besten.
Ich würde eher sagen, dass unser gesamter Ortsbezirk im Herzen Frankfurts in seiner Vielfalt und Heterogenität die Gesamtheit Frankfurts abbildet. Hier kommt alles zusammen – quasi wie ein Brennglas – die Hochfinanz und die Hochkultur, aber auch das Drogen- und Prostitutionselend und die tägliche Herausforderung des Zusammenlebens verschiedenster Nationalitäten, Einkommensverhältnisse und Kulturen.
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Alexander Mitsch
Platz 2 der Liste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Ortsbeirat.

Kontakt: fraktion@gruene-gallus.de
Was möchtest Du im Ortsbeirat in den kommenden Jahren erreichen?
Im Team einer großen und starken grünen Fraktion möchte ich die drängenden Themen anpacken: Die Klimakatastrophe und ihre lokalen Auswirkungen, der drohende Verkehrskollaps und unser Konzept einer mobilen, klimagerechten und lebenswerten Stadt: die „Stadt am Main“. Aber genauso den Kampf gegen Ausgrenzung, für Vielfalt, für Gleichberechtigung und für bezahlbares Wohnen.Unsere Stadtteile sind sehr unterschiedlich in ihren Problemen, ihren Stärken und den Menschen, die dort leben und arbeiten. Ich wohne gerne im Gallus und werde mich für eine rasche Umsetzung des Bildungscampus mit seiner gymnasialen Oberstufe einsetzen. Für die umgehende Digitalisierung aller Schulen. Und für den beschleunigten Neubau der dringend benötigten Grundschulen. Das Bahnhofsviertel soll mobil aber weitestgehend autofrei werden, und allen dort lebenden und arbeitenden Menschen mehr Lebensqualität bieten. Der Baseler Platz soll zum Park mit Quartiersplatz und Mobilitätsstation werden. Die Europaallee Ost soll den dort lebenden Menschen künftig viel Grün und weniger Verkehr bieten. Alles in allem für echten Klimaschutz, eine nachhaltige Verkehrswende und eine hohe Lebensqualität im Ortsbezirk 1.

Welche Deiner Stärken und Erfahrungen sind für Deine lokalpolitische Arbeit besonders relevant.
Meine Arbeit als Architekt und Projektleiter hat mich geprägt. Ich kommuniziere täglich mit vielen Menschen, werbe für meine Überzeugungen und suche tragbare Lösungen. Konsens ist das Ziel. Das gilt auch für unsere politischen Mitbewerber, jedoch mit Ausnahme der rechtsradikalen Kräfte. Ich bin neugierig und höre gerne zu, wenn Nachbarn, Vereine und Interessengruppen mir sagen, wo der Schuh drückt. Und ich möchte alle Bürger*innen an Planungs- und Entscheidungsprozessen beteiligen – auch wenn das manchmal schwierig ist. Verschiedene Ehrenämter als Integrationslotse für geflüchtete Menschen, als Bürgerakademiker und als Gründungsmitglied eines Vereins für Bildung in Mali bekleide ich mit großer Freude. Sie erden mich und schärfen den Blick für das wirklich Wichtige.

Unsere Stadtteile sind verschieden. Welcher Ort darin repräsentiert den Bezirk in seiner Gesamtheit am besten.
Einen solchen Ort gibt es nicht; unsere Stadtteile sind sehr vielfältig und oft auch widersprüchlich. Der Mainkai im Herzen der Stadt steht wie kein anderer Ort für die Unterschiede in der politischen Landschaft: Einst eine stark befahrene Durchgangsstraße, dann vorübergehend autofrei, vom Verkehrsdezernat schlecht umgesetzt, jetzt wieder voller Autoverkehr. Und es zeigt sich, dass die Frankfurter*innen Veränderung dringend wollen. Nur wir GRÜNE stehen geschlossen und konsequent für Klimaschutz, eine zukunftsfähige Verkehrspolitik und mehr Lebensqualität. Lasst uns den Mainkai zum grünen Wohnzimmer Frankfurts machen: autofrei, begrünt, lebendig und mit sauberer Luft zum Durchatmen.
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Manuel Denkwitz

Platz 30 der Liste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Stadtverordnetenversammlung und Platz 10 für den Ortsbeirat.

Kontakt: fraktion@gruene-gallus.de
Was möchtest Du in der Stadtverordnetenversammlung erreichen?
Der Verkehr und die Wohnungspolitik sind aus meiner Sicht große Herausforderungen. Wir brauchen sichere Wege, auf denen sich Menschen jeden Alters bewegen können: bessere Schulwege, Barrierefreiheit. Dabei muss auch der Lärmschutz bedacht werden. Die derzeitige Baustelle auf der Europa-Allee ist lärmtechnisch eine Katastrophe und übersteigt die zulässigen Grenzwerte. Wir GRÜNE haben das immer wieder kritisiert und Anträge für mehr Lärmschutz gestellt, leider mit mäßigem Erfolg. In der Wohnungspolitik muss die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft verstärkt günstige Wohnungen bauen. Das geht auch. Wenn man will.

Welche Deiner Stärken und Erfahrungen sind für Deine politische Arbeit besonders relevant?
Ich komme in der Stadt viel herum. Dabei ist mir der Kontakt zu den Menschen sehr wichtig. Viele Themen kann man im Dialog gut lösen. Gerade in unseren vielfältigen Stadtteilen ist der Dialog wichtig, da wir ja alle auf dem engen Raum gut zusammenleben wollen.

An welchem Ort in Frankfurt hältst Du Dich am meisten auf?
Am häufigsten bin ich rund um die Galluswarte unterwegs, weil ich dort wohne. Die Galluswarte ist aber sehr laut und unwirtlich. Für alle Verkehrsteilnehmer ist das ein Übel. Vor allem die Ampelschaltung ist technisch völlig veraltet. Ich wünsche mir, dass die Galluswarte zügig umgestaltet wird und attraktiver wird. Dies ist von der Stadt geplant, aber bisher nicht umgesetzt. Um so mehr will ich mich dafür einsetzen, dass wir attraktive Orte schaffen. Der Golub-Lebedenko-Platz an den Adlerwerken ist dabei ein positives Beispiel. Wenn man sich für Veränderung einsetzt, dann schafft man es auch irgendwann.

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MITMACHEN
Kontaktieren Sie unsere Kandidat*innen



Viele GRÜNEN-Anträge für unsere Stadtteile gehen direkt auf Anliegen ihrer Bürger*innen zurück. Wir wollen noch unmittelbarer für Sie da sein und haben E-Mail-Adressen, über die Sie Ihre Ideen und Anmerkungen direkt an die richtigen Ansprechpartner richten können. Beteiligen Sie sich an der lokalen politischen Arbeit und kontaktieren Sie uns:

Bahnhofsviertel

Fraktion@Gruene-Bahnhofsviertel.de
Petra Thomsen, Stephan Trappe, Christina Haeseler, Wolfgang Trautner

Altstadt
Fraktion@Gruene-Altstadt.de
Andreas Laeuen

Gallus
Fraktion@Gruene-Gallus.de
Alexander Mitsch, Julia Roshan Moniri, Jennifer Werner, Manuel Denkwitz, Liaquat Ali, Thekla Bunger, Björn Canders, Ariadne Sartorius, Uli Baier

Gutleutviertel
Fraktion@Gruene-Gutleut.de
Anna Warnke, Elisabeth Kammermeier

Innenstadt
Fraktion@Gruene-Innenstadt.de
Julia Eberz, Kathrin Schulze

Europaviertel
Fraktion@Gruene-Europaviertel.de
Sebastian Hakan Nitz, Christoph Rosenbaum

TERMIN
Treffen der GRÜNEN im Ortsbezirk

Zu ihrem monatlichen Treffen kommen die GRÜNEN im Ortsbezirk 1 am Donnerstag, dem 21. Januar, um 19 Uhr zusammen. Es wird abermals als Webkonferenz stattfinden. Gäste sind willkommen und erhalten die Einwahlinformation unter gruene.baggie@gmail.com.
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MEINUNGEN & POSITIONEN
Unser neues Grundsatzprogramm

"... zu achten und zu schützen …‘ Veränderung schafft Halt" - das ist der Titel des neuen Grundsatzprogramms, das die Delegierten auf dem ersten rein digitalen Parteitag der GRÜNEN beschlossen. Das Programm ist das vierte in der Parteigeschichte - der Beginn für eine andere Politik und das Versprechen hin zu einer besseren Zukunft.

Hier finden Sie einen Überblick über die Inhalte:

Grundsatzprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
AUS DEM ORTSBEIRAT
Unsere Idee: Fußgängerzone im Großen Hirschgraben

Jüngst kündigten der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling und der Planungsdezernent Mike Josef (beide SPD) die Umwidmung des Großen Hirschgrabens in der Innenstadt zu einer Fußgängerzone an. Was nur im Nebengang deutlich wurde: Sie folgen damit Forderungen aus verschiedenen Richtungen, vor allem von uns GRÜNEN. So war das Vorhaben Gegenstand eines Antrags unserer Partei im vergangenen Sommer. Dieser Ortsbeiratsantrag im Wortlaut:

"Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, im Großen Hirschgraben einen Fußgängerbereich einrichten zu lassen.

Begründung: Zur Einrichtung der Baustelle Romantikmuseum ist der Große Hirschgraben nur für Fußgängerinnen und Fußgänger zugänglich. Seitdem kann die Straße nicht mehr als Schleich- und teilweise Raserweg genutzt werden, was vorher - trotz Beschilderung als Spielstraße - der Fall war. Es wäre ohne großen Aufwand möglich, die Straße nach Ende der Baustelle in einem Fußgängerbereich umzuwandeln - zum Nutzen der Besucherinnen und Besucher des Goethehauses und des Romantikmuseums - sowie der Bewohnerschaft."

Auf wen welche politischen bzw. parlamentarischen Initiativen zurückgehen, verrät übrigens transparent das Parlamentsinformationssystem der Stadt Frankfurt am Main mit seinen Recherchemöglichkeiten.

Wie dem Foto unten zu entnehmen ist - einer Vorstellung, wie die benachbarte Weißadlergasse beispielhaft aussehen könnte -, ist unser verkehrspolitischer Ansatz an dieser Stelle Teil eines Gesamtkonzepts namens "Stadt am Main".
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Konzept, Pläne, eindruckvolle Bilder: Alles unter www.stadt-am-main.de 
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TERMIN
Was machen die GRÜNEN im Landtag?

Sie haben Interesse an Politik und der Arbeit unserer Landtagsfraktion? Dann möchten wir Sie herzlich einladen, die GRÜNEN-Fraktion im hessischen Parlament in Wiesbaden zu besuchen. Wir bieten mittwochs in den Plenarwochen ein spannendes Besucherprogramm an.


Mehr
VON UNSERER RÖMER-FRAKTION
Bühnen sichern statt Luftschlösser planen
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Mit der Sicherung des Wolkenfoyers als Denkmal ist eine grundsätzliche Weichenstellung zur Zukunft der Bühnen vollzogen worden. "Wer es mit dem Denkmalschutz ernst meint und ihn nicht nur als Zitat begreift, dass man 'irgendwie' in eine künftige Planung einbeziehen könne, muss sich dieser Konsequenz nun endlich auch politisch stellen. Die Zukunft der Städtischen Bühnen liegt am Theaterplatz und nur dort", sagt Sebastian Popp, Fraktionsvorsitzender und kulturpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Römer. Und weiter: "Sie liegt in einem Haus, das sich auch in seiner Architektur bewusst demokratisch und kulturell zur Stadt hin öffnet und keine Abschottung einer elitären Stadtgesellschaft zulässt."

"Seit Jahren werden nun quer durch die Stadt Luftschlösser für Oper und Schauspiel geplant, ohne dass man auch nur an einem Standort einen winzigen Schritt weiter gekommen wäre," so Popp. Weder für den Kulturcampus Bockenheim, noch für die Neue Mainzer Straße, noch für das Raab-Karcher-Gelände liegen auch nur bedingt belastbare Ergebnisse zu Verfügbarkeit, Finanzierung, Infrastruktur und Verkehrsanbindung der Flächen vor.

"Insbesondere zur Frage, wie eine Oper an die Neue Mainzer Straße angebunden werden kann, gibt es keinerlei Antwort. So wie jetzt der Verkehr fließt, passt auf das Grundstück eher eine Autobahn-Raststätte als eine Oper", so Popp. Und eine Lösung sei auf Jahrzehnte nicht in Sicht. "Selbstverständlich werden wir - wenn denn mal was zum Prüfen vorliegt - alle drei Standorte prüfen, wie wir es vereinbart haben."

"Wenn wir wirklich das Wolkenfoyer, so wie wir es kennen und schätzen, wie es anscheinend auch die Kulturdezernentin 'ins Herz geschlossen' hat, erhalten und zum zentralen und markanten Teil eines künftigen Theaterbaus machen wollen, dann muss sich die künftige Planung auf diesen Ort konzentrieren. Denkmalschutz darf sich an diesem geschichtsträchtigen Bau - wie leider andernorts oft genug falsch verstanden - nicht nur als Appendix einer Baumaßnahme begreifen."

Die Diskussion und das Engagement in Frankfurt zeigten, wie sehr die Frankfurter Bürgerschaft dem Theaterplatz insgesamt verbunden ist.

"Es wird schwer genug werden, angesichts der coronabedingten Haushaltslage in den nächsten Jahren in Abwägung mit Investitionen in Gesundheit, Umwelt und Bildung der Kultur den ihr gebührenden Rang zu erhalten. Denn es ist schon etwas einsam geworden um die Kulturschaffenden in den letzten Monaten. So sollten sich alle, die es gut meinen mit Oper und Schauspiel, auf den Ort einigen, der als Kulturort gilt, der unsere Geschichte geprägt hat, und an dem sinnvolle Investitionen darstellbar und politisch durchsetzbar sind", so Popp abschließend.

Weiteres von den GRÜNEN in der Stadtverordnetenversammlung
MEINUNG & POSITIONEN
Urbanes Boulevard statt Autoschneise – die neue Berliner Straße

Mitglieder der Stadtteilgruppe und der Römerfraktion haben mit "Stadt am Main" ein Konzept entwickelt, das die nördliche und südliche Kernstadt miteinander verbindet. Ein Beispiel: Die Berliner Straße in der Innenstadt/Altstadt. Sie ist ein Relikt der autogerechten Stadt der Fünfziger- und Sechzigerjahre und soll nach unseren Planungen zum einladenden, grünen und urbanen Stadtboulevard umgestaltet werden - lebenswert, mobil und klimagerecht. 

Dabei wird die Geschwindigkeit für PKW auf 40km/h reduziert, werden baulich getrennte Radwege eingerichtet und breite Flächen für Fußgehende geschaffen. Der Pkw-Verkehr wird verflüssigt, Lieferzonen eingerichtet, Bäume gepflanzt und Fußwege werden barrierefrei und mit Querungshilfen über die Straße geführt. Die Innenstadt öffnet sich zum Main. Gastronomie und Einzelhandel profitieren von der Aufenthaltsqualität. Wir haben ein zukunftsweisendes Konzept entwickelt, das die Flächen gerecht umverteilt, berücksichtigen die vielfältigen und berechtigten Bürger*inneninteressen und laden zum Mitmachen ein. Die GRÜNEN wollen die Vision der Stadt am Main schnell und konsequent umsetzen.

Konzept, Pläne, eindruckvolle Bilder: Alles unter www.stadt-am-main.de

Ansprechpartner: Alexander Mitsch 


Bilder Anlage: Copyright DreiEins Freiraum Architektur Frankfurt und Alexander Mitsch
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IMPRESSUM & LINKS

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Frankfurt am Main, Stadtteilgruppe 1 (Altstadt, Bahnhofsviertel, Europaviertel, Innenstadt, Gallus, Gutleutviertel)
Vertretungsberechtige: Sebastian Nitz (V.i.S.d.P), Petra Thomsen, Christoph Rosenbaum
Europa-Allee 2
60327 Frankfurt am Main
Wir freuen uns auf Ihr Feedback: gruene.baggie@gmail.com
Die Website des Kreisverbands von Bündnis 90/die Grünen in Frankfurt am Main finden Sie hier.
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